Nachlese digitales Café Tod 2. Dezember 2021

Nachlese digitales Café Tod / 2. Dezember 2021

Diesmal ließen sich 18 Personen ins Onlinecafé einladen.
Es waren „Dauerteilnehmende“ ebenso wie neue Gesichter dabei. Und
es war wie immer, sehr tief, berührend, wunderschön und vertraut.

Interviewt wurde diesmal Manfred Baumann, Gesamtleiter des Hospizes Stuttgart. Er erzählte uns vom Hospiz, das kein Ort, sondern eine Haltung sei. Bewegend berichtete er uns von der wertvollen und wichtigen Arbeit der Hospizmitarbeitenden, sowohl der Haupt- als auch der zahlreichen Ehrenamtlichen.

Wir lauschten Geschichten von Hospizgästen, vom Leben, von sterbenskranken Kindern auf Pferderücken und vielem mehr. Fragen wurde gestellt. Es wurde gelacht, geweint, ausgetauscht und Kerzen angezündet. Kuchen und Mozartkugeln wurden gezeigt und gegessen. Die Mozartkugeln, so erfuhren wir am darauffolgenden Tag, waren Teil einer „Goody Bag“ bei der Urnen-Lebensfeier. Einer Gastgeschenktüte, die als kleiner Ersatz für eine coronabedingt ausgefallene Zusammenkunft nach einer Beisetzung gedacht war.

Rückmeldungen von Teilnehmenden

… was für eine Sternstunde gestern! Eigentlich war ich sehr müde und hatte mir überlegt, noch kurzfristig abzusagen – wie gut, dass ich es nicht getan habe.

… und dann noch mein Sahnehäubchenlied … Danke für diese eineinhalb Stunden voll dichter Emotionen.

Gästeantworten auf die Frage nach dem „Was kommt dann?“

Die Gnade bleibt bis zum Schluss.

Die Kraft, die die Sterne lenkt, lenkt auch mich.

Gelebt wird bis zum Schluss.

Danke

DANKE an alle, die dabei waren und für die schönen Rückmeldungen.
DANKE an Manfred Baumann fürs Dabeisein und Fragen beantworten.
DANKE an Kerstin Sturm für die Technik.

Stuttgart, 3. Dezember, 2021